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Entstehung des Selbstfürsorgebaums

Entstehung des Selbstfürsorgebaums

Ich habe in den letzten sechs Jahren die verschiedensten Techniken ausprobiert, eine Illustration zu fertigen. Überwiegend mit Aquarellfarben, aber auch mit Gouache. Hier stelle ich euch meine Lieblingsmethode vor.

Die Vorzeichnung ist in diesem Fall tatsächlich direkt auf dem Aquarellpapier entstanden, mit einem Bleistift der Härte HB und sehr zarten Linien. Radiert wird nur sehr vorsichtig mit einem Knetradiergummi. Der schont das Papier und es gibt keine "Radierwürstchen". Man kann damit auch zu starke Linien abtupfen.

Hier benutze ich Maskierfilm, um die Stellen abzudecken, die ich später weiß oder zumindest hell haben möchte. Diese Mühe mache ich mir aber selten, wenn man nicht aufpasst, wird das Papier beim Abrubbeln beschädigt.

Manchmal belasse ich es bei der zarten Bleistiftvorzeichnung, aber sehr gern fahre ich diese dann nochmal relativ kräftig mit einem Buntstift in einer dunklen Farbe nach, hier Indigoblau. Bei meinen recht farbintensiven Aquarellen, stören die Linien später nicht, sondern geben zusätzliche Kontur, die ich im letzten Schritt auch nochmal mit Buntstiften verstärke.

Für den mittleren, hellen Teil des Hintergrunds habe ich zunächst zart nass in nass gemalt, also das Papier im gewünschten Bereich mit sauberem Wasser und einem großen Pinsel angefeuchtet und dann stark verdünnte Aquarellfarbe hineinlaufen lassen. Dann folgte der dunklere Teil des Himmels mit einem mehr und mehr verwässerten Übergang zur helleren Mitte.

Dank der deutlichen Vorzeichnung brauche ich nun "nur noch" die Details auszumalen, fast wie bei einem Malbuch. Ich halte mich nicht mit zu vielen Schichten und Schattierungen auf, diese erfolgen am Ende mit Buntstift.

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