Mit den Augen sprechen
Und Köpfchen habe ich auch und kann so ziemlich alles verstehen.
Ich kann Sachen sagen wie „Abu!“, „Wawa!“, „Rörörö!“ oder auch „Büröö!“. Ich kann sogar Französisch, zum Beispiel: „Heureux“ (das heißt glücklich!), „En garde!“ (ein Fechtkommando) und „Merde!“ (Schei…benkleister). Ich kann vor Freude juchzen oder frustriert stöhnen, ich kann jammern, heulen, motzen, aber vor allen Dingen kann ich ganz toll lachen! Ihr werdet das jetzt vielleicht nicht glauben, aber ich lache sogar ziemlich viel. Vielleicht liegt das daran, dass ich viel mehr Zeit als andere habe, alles zu beobachten und die lustigen Sachen zu entdecken, die in der Welt so passieren, weil ich einfach nicht viel anderes machen kann, als zu gucken, zuzuhören und zu spüren. Je mehr ich spüre, desto besser übrigens, solange es nicht wehtut, natürlich.
Vielleicht lache ich auch so viel, weil ich schon so viele doofe Sachen erlebt hab, die überhaupt nicht zum Lachen waren, und mich deshalb umso mehr über die schönen Dinge im Leben freue.
Ich lache, wenn Mama mit mir die Treppe raufgeht und ihr plötzlich einfällt, dass sie was vergessen hat, und wir wieder runtergehen. Meistens fällt ihr dann noch was ein, was sie vergessen hat, oder sie geht ins falsche Zimmer und wieder zurück und so weiter. Die Mama ist manchmal sooo vergesslich! Da könnte ich mich schieflachen! Vielleicht macht sie es manchmal auch ein ganz klein bisschen mit Absicht...
Nur leider kommt man mit „Abu“ und „Wawa“ und mit heulen, motzen oder lachen und mit Händen, die man kaum steuern kann, nicht besonders weit, wenn man anderen Menschen klarmachen will, was man denkt oder fühlt.

Deswegen lerne ich, mit den Augen zu sprechen. Dafür habe ich extra einen Computer. Aber eigentlich spreche ich doch lieber mit Lauten, meinem Gesicht und meinem Körper.